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Das Siegel Salomons

 

Die äußeren Kreise sind das Zeichen der Unendlichkeit, das Zeichen der Liebe, das Zeichen der Weiblichkeit, aus der alles Leben entsteht: das Zeichen der großen Mutter. Wie innen so außen. Sie sind das Zeichen der zirkulären Zeit und des unendlichen Gottes.

Wenn wir an unseren Ursprung zurückkehren, bedeutet das einen ganz neuen Anfang, bei dem weder die Zeit noch das Alter eine Rolle spielen. Alles ist Anfang und Ende zugleich.

Es ist bereits alles in uns, auch das kosmische Bewusstsein. Es wirkt alles aus uns heraus, der Geist, die bedingungslose Liebe und das Göttliche.
Wenn wir die einzelnen Schalen der nicht abgeschlossenen Zyklen fallen lassen, haben wir wieder den Zugang zu uns. Dann bricht es aus uns heraus, die Knospe öffnet sich, und die Blüte kann sich entfalten.

Das kosmische Feuer, das göttlich Bewusstsein ist symbolisiert in der goldenen Flamme, welche unsere Form direkt nach der Zeugung ist: Eine Sonne, die vor der Geburt steht. Mit jeder Geburt eines menschlichen Wesens wird eine Sonne geboren. Unsere Kinder halten diese Energie der Göttlichkeit für ein paar Jahre. Heute gibt es neue Kinder, die sich an ihr Erbe erinnern. Und dies hilft uns allen beim Erinnern, wer und was wir sind: Gotteskinder.

Es geht um unsere göttliche Herkunft, das Göttliche in uns, welches in jedem von uns liegt und das wir in die Welt tragen. Wenn diese Blüte sich öffnet, kann die Befruchtung erfolgen und es kommt die Zeit der Ernte. Dann kommt eine völlig neue Zeit auf uns zu.

Wir sind keineswegs gezwungen, ab dem 50. Lebensjahr in der Form der Polarität zu leben, welche sich letztendlich im Tod manifestiert. Wenn die Knospe sich öffnet, kann das Juwel der Jugend wieder an die Oberfläche treten. Es ist möglich, dass ein Mensch, der nach linearer Zeitmessung die 50 bereits überschritten hat, ein biologisches Alter von 30 bis 35 Jahren annimmt. Solange wir in der Polarität leben, können wir unsere Unsterblichkeit nicht wahrnehmen.

Rechts ist ein blaues Feuer, das Feuer des Geistes, mit dem wir immer verbunden waren und immer verbunden sein werden. Nur, wenn wir die Verbindung zu diesem Geist, welcher grenzenlos ist, verlieren, schüttelt der Geist den Körper ab.

Aber wenn wir uns dem Geist hingeben, uns durchfluten lassen, uns von ihm berühren lassen, erfahren wir unsere Unsterblichkeit, denn wir entspringen alle der ersten Quelle.

Wir alle tragen diese Quelle in uns, egal welcher Herkunft oder Glaubensrichtung. Das ist es, was uns mit allem in Liebe verbindet.

So steht dem blauen Feuer des Geistes ein rosa Feuer als Zeichen der bedingungslosen Liebe gegenüber. So wie wir bedingungslos geliebt werden, sind wir in der Lage, bedingungslos zu lieben.

 

In diesem Siegel sind auch die hermetischen Prinzipien enthalten:

Das Prinzip des Geschlechts Geschlecht ist in allem. Alles hat männliche und weibliche Prinzipien, Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.
Das Prinzip der Geistigkeit Das All ist Geist, das Universum ist geistig.
Das Prinzip der Entsprechung Wie oben, so unten; wie unten so oben.
Das Prinzip der Schwingung Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles ist in Schwingung.
Das Prinzip der Polarität Alles ist zweifach, alles hat zwei Pole, alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten, gleich und ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad; Extreme berühren sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten; alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.
Das Prinzip des Rhythmus Alles fließt aus und ein; alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem; Das Maß des Schwungs nach rechts ist das Maß des Schwunges nach links; Rhythmus kompensiert.
Das Prinzip von Ursache und Wirkung Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig. Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz. Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz.

Dieses Siegel ist die zweidimensionale Darstellung des selbstpolaren Tetraeders unserer göttlich menschlichen Form. Energie folgt der Aufmerksamkeit. "Und wenn euer Glaube nur so groß ist wie ein Senfkorn, kann er Berge versetzen."

 

Hier folgen ein paar Textauszüge aus den Leben und Lehren der Meister, welche ihr auf meiner Homepage downloaden könnt. Ich finde diese Texte sehr passend.

Wir sind in einem Veränderungsprozess. Die Verschiedenheit ist an ihren Grenzen angelangt, und der Mensch beginnt einzusehen, dass er gleichen Ursprungs ist, wie alle andern und dass sich alle wieder einander annähern müssen. Wir fangen an einzusehen, dass alle anderen Menschen unsere Brüder, nicht unsere Feinde sind. Wenn der Mensch dies einmal ganz einsehen gelernt hat, hat er damit erkannt, dass alle gleichen Ursprungs sind und dass alle zu der ursprünglichen Quelle zurückkehren und Brüder werden müssen. Dann ist er im Himmel angekommen und wir erkennen, dass dieser Himmel da ist, wo immerwährender Friede und innere, vom Menschen erschaffene Harmonie herrschen, hier auf Erden! Er wird dann auch sehen, dass er ganz nach eigener Wahl seinen Himmel oder seine Hölle erschaffen kann. Der Himmel ist richtig aufgefasst, aber geographisch falsch gedeutet worden.

Wenn wir uns bewusst sind, dass wir alle ein und desselben Ursprungs sind, dass wir alle aus Gott stammen. Dies ist die Bedeutung des Eins-Werdens - das Wissen, dass wir alle Gott gleich sind, nach Seinem Bilde erschaffen, dass wir sind wie Er selber, ein Bild, durch welches Er das Ideal ausdrücken will und kann, das Er von uns im Herzen trägt. Und den Willen haben, dass Gott in Vollkommenheit das höchste Ideal durch uns ausdrücken kann, das Er von uns in Seinem Herzen trägt, ist die Bedeutung des; "Nicht mein Wille, sondern der Deinige, o Herr, geschehe". Niemand kann sich erheben über die menschlichen Gedanken, ohne den Willen Gottes zu tun, möge er sich dessen bewusst sein oder nicht.

 

Auszug aus dem Leben und Lehren der Meister

Was ist die Relativität der Materie? Das richtige Wort ist Substanz, die Realität der Substanz. Schaut auf die fünf Reiche: das Mineral-, Pflanzen-, Tier-, Menschen- und das Gottesreich. Beginnen wir mit dem niedrigsten, dem Mineralreich. Wir sehen, wie alle Partikel desselben das Eine Leben, das Leben Gottes, ausdrücken. Die Auflösung oder Teilung von mineralischen Partikeln und deren Verbindung mit den Elementen der Luft und des Wassers haben den Erdboden gebildet, aber jedes einzelne Teilchen hat trotzdem sein ursprüngliches Leben, das Leben Gottes, beibehalten. Das hat die Grundlage für das Pflanzenreich geschaffen, den nächst höheren Gottesausdruck. Jedes Partikelchen des Pflanzenreiches, das in sich wiederum das Eine Leben Gottes trägt, hat ein Teilchen dieses Lebens aus dem Mineralreiche an sich gezogen, hat es vermehrt und bereichert und gibt ihm nun auf einer hohem Stufe Ausdruck, einen Schritt näher beim Gottesreiche. So entsteht die Vorbedingung für das Tier, die nächst höhere Ausdrucksform Gottes. Das Tier, dessen kleinste Teilchen wiederum das Eine Leben enthalten, hat einen Teil des vegetabilischen Lebens in sich aufgenommen, hat es vermehrt und vervielfältigt, und verleiht ihm Ausdruck auf einer Stufe höher, einen Schritt näher beim Gottesreiche. So entstand die Möglichkeit für das Menschenreich, der nächst höhere Gottesausdruck. Der Mensch, der in jedem seiner Teile das Eine Leben enthält, hat einen Teil dieses Lebens aus dem Tierreiche entnommen, um es eine Stufe höher auszudrücken, und indem dies geschieht, entsteht Raum für das Reich Gottes, der höchsten Ausdrucksform, die durch den Menschen möglich ist. Und hat der Mensch dieses Gottesreich erreicht, so steht er auf dem Punkte, da er erkennt, dass alles gleichen Ursprungs ist, dass alles das Eine Leben, das Leben Gottes in sich trägt, und dass er die Herrschaft über alle irdischen Dinge erlangt hat. Hier braucht er aber nicht stillzustehen, denn alles ist Fortschritt. Ist er einmal soweit gekommen, wird er einsehen, dass es noch weitere Welten zu erreichen gilt. Wir gelangen dann dahin, wo wir einsehen, dass der ganze Weltenraum, die ganze. Ausdehnung, das Eine Leben enthält, das Leben Gottes, das alles aus derselben Quelle und aus derselben Substanz stammt. Und dann wird für uns alle Substanz relativ oder, besser gesagt, unter sich verwandt. Nicht wahr?

   
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