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Nicht abgeschlossene Zyklen

 

Im Moment der Zeugung, wenn die Samenzelle in das Ei eindringt und die Zellteilung beginnt, findet wieder ein geistig-spirituelles Wesen den Weg in die dritte Dimension. Für dieses Wesen kommt es zu einem Neustart.

Der Energiekörper ist vollkommen.

Das Spiel mit der eigenen Lebensmelodie beginnt auf ein Neues.

Im Körper einer bewussten, glücklichen Mutter könnten wir in der der Kosmogenesis ohne Störung heranwachsen. Leider ist dies nur sehr Wenigen möglich. Vielleicht war Christus einer davon.

Die Realität sieht anders aus.

Nicht selten haben die werdenden Eltern das Kind nicht geplant. Es ist ein Betriebsunfall und passt einfach noch nicht, weil materielle Dinge noch nicht erreicht sind, die Selbstverwirklichung noch nicht abgeschlossen, oder die Verantwortung als zu belastend empfunden wird.

So etwas erfüllt mich immer wieder mit großer Trauer.

Jedes Leben ist ein wertvolles, ursprünglich vollkommenes Geschenk, welches geachtet, respektiert und geliebt werden will.

Wer mit dem Verzeihungsprogramm seinen Eltern auf allen Ebenen des Seins bedingungslos verzeiht, wird diese Zyklen abschließen und die Verletzungen verabschieden. Das gilt für das bewusst erlebte genauso, wie das unbewusst, pränatal erlebte.

Jede Verletzung, auch im vorgeburtlichen Bereich hinterlässt Spuren, hier dargestellt durch den schwarzen Pfeil und die entstehende erste Deformation des ursprünglich Vollkommenen.

Eine Schale beginnt zu entstehen.

Bei der Geburt selbst entstehen weitere Verletzungen. Wehentropf, heller Kreissaal, Nabelschnur schnellstmöglich durchschnitten, Schmerzen beim zu schnellen Entfalten der Lunge, Augentropfen, Blut entnommen und möglicherweise hinterher noch ein Klaps auf den Po. Dann wird das Kind oft von der Mutter weg geholt. Es hat sich in den letzten Jahren schon viel zum Positiven hin geändert, doch empfinde ich uns noch weit weg von dem, was Geburt sein könnte.

Das Energiebild des angekommenen Wesens ist schon verändert und verändert sich in den kommenden Jahren weiter.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass Kinder, egal ob schon geboren oder nicht, irgendetwas entgehen würde. Verletzungen entstehen auch durch den Mangel an Wahrheit.

Jedes Ehepaar, welches wegen der Kinder mit die Streitigkeiten unter einer dicken Decke der gespielten Liebe verschwinden lässt, unterschätzt seine Kinder maßlos und verursacht Verletzungen.

Wir als Erwachsene können aufgrund der eigenen Verletzungen und entstandenen Schalen um unseren eigenen Wesenskern herum oft gar nicht mehr nachfühlen, was in Kindern passiert, wenn wir Dinge tun, die für uns schon völlig normal geworden sind.

So durchleben wir einen 7-Jahreszyklus nach dem nächsten mit allen darin enthaltenen Verletzungen. Wenn diese Verletzungen nicht auf allen Ebenen des Seins bedingungslos verziehen werden, bleibt die Verletzung als ein nicht abgeschlossener Zyklus quasi als Narbe im Energiebild des Menschen zurück. Im 49. Lebensjahr, es ist meist so, dass 7 vernarbte Schalen um den Wesenskern gelegt sind und damit das geistige spirituelle Wesen gefesselt ist, im Netz der nicht abgeschlossenen Zyklen. Das innere Feuer wird erstickt.

  

Und wenn das Feuer nur noch ein Funken ist, dann verlässt der Funken den Körper und es tritt das ein, was wir den körperlichen Tod nennen. Aber das Juwel der Jugend ist immer vorhanden. Solange der Atem durch den Körper pulsiert ist es möglich das Feuer zu entfachen. Oft durfte ich erleben, wie ältere Menschen diese Schalen abgestreift haben und zum Juwel der Jugend vorgestoßen sind.

 

 

 

"Geburt, das ist nur Schlaf und ein Vergessen:

Die Seele, die mit aufgeht uns, die unsres Lebens Stern,

ein anderes Zuhaus hat sie besessen

und kommt daher von fern:

Nicht alles sie vergessen hat,

nicht gleicht sie unbeschriebnem Blatt:

Nach uns ziehend Wolkenglanz und Glorienschein,

von Gott wir kommen, er ist unser Heim:

Der Himmel uns umgibt in Kindertagen!

Die Schatten des Gefängnisses sich langsam schließen,

sobald der Junge wächst heran,

noch nimmt er wahr das Licht und sieht's vom Ursprung fließen

in seiner Freude Überschwang.

Dem jungen Mann von Osten täglich länger wird die Spur,

noch ist er Priester der Natur

und jene visionäre Kraft

begleitet seine Wanderschaft.

Wie schwach und schwächer sie ihm wird, der Mann noch spürt,

bis sich der Glanz im Licht des Alltags ganz verliert."

 

Aus:
Hinweise auf die Unsterblichkeit

Aus Erinnerungen an die frühe Kindheit
von:
William Wordsworth (1770-1850)

 
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