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Vorwort zum offenen Brief an den Bundespräsidenten

In den letzten Jahren begegneten mir sehr viele Menschen, die massiv unter psychischen Störungen litten. Es gab ein verbindendes Element: Die Sensitivität.

Immer wieder bin ich sehr bewegt von diesen an die Oberfläche tretenden Potentialen. Es ist, als ob sich eine Knospe öffnet.

Meist merkte ich, dass es einfach nur darauf ankommt, die Menschen zu halten während sie sich erinnern.

Das Sinnvakuum ist das Hauptproblem und die Ursache für die Zustände, die als Krankheiten definiert werden. Diesen werden viele Namen gegeben und die Menschen beginnen sich über ihre Krankheiten zu definieren. "Ich bin krank" ist eine sehr machtvolle Ich-bin-Affirmation .

Wir haben unseren freien Willen und wenn jemand mit seinen Begrenzungen durch die Welt gehen möchte, so ist es sein freier Wille.

Nicht selten sind Selbsthilfeforen in ihrem Nutzen in Frage zu stellen, da sich Viele über die krankmachenden Glaubensätze definieren. Wenn heute jemand die Diagnose Schizophrenie erhält, so sollten wir uns die Frage stellen: Was trägt dieser Mensch für uns aus? Die Kranken sind ein Spiegel unserer Gesellschaft.

Mein Mitgefühl gilt den Alten und den Kindern, welche von der Armut besonders hart getroffen werden. Nicht nur hier, sondern auf dem ganzen Planeten.

 

Der nachfolgende offene Brief ging an unseren Bundespräsidenten.

Gleichzeitig habe ich diesen Brief an sehr viele Menschen geschickt.

Die Resonanz ist sehr positiv und die Menge der Beifallsmails zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Gottfried Pauly

Im Januar 2006

   
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